Neue Bühne Nürnberg

 
 


„Genannt Gospodin“ von Philipp Löhle

 



Im Jahr 2004 hat das BELACQUA. die „Wasserburger Theatertage” ins Leben gerufen, zwei Wochen im Jahr, die den bayerischen Privattheatern dazu dienen, sich zu treffen, sich dem Wasserburger Publikum zu zeigen und sich theaterpolitisch zu verständigen. Seit 2005 stehen diese unter der Schirmherrschaft des Bayerischen Staatsministers für Wissenschaft, Forschung und Kunst. 2009 hat Dr. Wolfgang Heubisch die Schirmherrschaft von seinem Vorgänger im Amt, Dr. Thomas Goppel, übernommen.

Am Samstag, 4. Juni, ist die Neue Bühne Nürnberg mit „Genannt Gospodin" von Philipp Löhle zu Gast:
Gospodin ist in einer Identitätskrise. Wie soll er leben in einer Gesellschaft, die er ablehnt, aber nicht verlassen will? Umgeben von Freunden, die ihn nicht verstehen wollen? Und ohne sein Lama, das ihm gerade von Greenpeace weggenommen wurde? „Den Kapitalismus an den Eiern packen!“ entscheidet er, woraufhin ihn seine Freundin Anette verlässt. Mehr und mehr isoliert sich Gospodin von allen und gelangt am Ende an ein Ziel. Aber ist es wirklich das, was er wollte? „Genannt Gospodin“ stellt alte Fragen und gibt neue Antworten. Was zählt im Leben? Wer sind wir? Wie positionieren wir uns in der Gesellschaft, in Abgrenzung zu den anderen und im gelebten Miteinander? Und wie schafft man, der zu sein, der man eigentlich ist?
Regie: Selina Bock. Es spielen: Florian Elschker, Ulrike Reinhold, Nikolaus Struck.

 

Im Folgenden ist in diesem Jahr noch das vor dem theater Bayreuth zu Gast. Mit deren Akrobatik-Theaterprojekt "Rosi am Meer" enden die 7. Wasserburger Theatertage am Sonntag, 5. Juni.

 

BESUCHERNOTIZ:
Wer vier Vorstellungen besucht, wird zu einem fünften Abend nach Wahl eingeladen!

 

Seit 2008 ist das Wasserburger Theater während der Theatertage-Zeit außerdem Tagungsort des Verbandes Freie Darstellende Künste Bayern (www.freie-theater-bayern.de). Der Verband, der als Service- und Vernetzungsstelle für die bayerischen Privattheater konzipiert ist und überregional deren Interessen im Bundesverband der Freien Theater „BUFT“ vertritt, entwickelt bei seiner Zusammenkunft in Wasserburg Konzepte zur Kooperation und Beratung sowie Reform und Erweiterung der Förderstrukturen in Bayern. In einer abschließenden Podiumsdiskussion besprechen die Teilnehmer Bedingungen, Möglichkeiten und Problematiken der Freien Theater.